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SAMMLUNG
Plakat
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Hubert Riedel
Schweizer Plakate
1919-1987
1987
Die Sammlungstätigkeit im Bereich Plakat erstreckt sich auf nationale
und internationale Tendenzen und Stilprägungen in der Plakatgestaltung
seit Mitte der 1960er Jahre. Dabei gilt, unabhängig vom Thema, dem
künstlerischen Plakat das Hauptaugenmerk.
Das Museum beherbergt Plakatkunst aus Europa, Asien und den USA - darunter
Plakate aus Deutschland, die den Schwerpunkt der Sammlung bilden.
Innerhalb des internationalen Sammlungsteils gehören u. a. auch Plakate
aus China/Taiwan, Finnland, Frankreich, Japan, Polen, Russland und der
Schweiz zum Bestand. Stellvertretend für viele seien hier Künstler
wie Makoto Saito, Ikko Tanaka, Tadanori Yokoo, Jan Lenica, Franciszek
Starowieyski, Waldemar Swierzy, Henryk Tomaszewski, Karl Domenic Geissbühler,
Werner Jeker, Niklaus Troxler, Nous Travaillons Ensemble, Alain Le Quernec,
Grapus, Michel Bouvet genannt.
Die Abteilung Plakat wurde 1979, zwei Jahre nach Gründung der Cottbuser
Galerie eingerichtet. Eines der hervorstechendsten Merkmale des Museums
ist, dass seitdem Plakate als Kunstwerke gleichberechtigt in die Bestände
aufgenommen werden. Die Abteilung befasst sich von Anbeginn vorrangig
mit dem Aufbau von monografischen, aber auch thematischen Kollektionen,
die kontinuierlich durch Ankäufe und Schenkungen vervollständigt
werden. Etwa zum Zeitpunkt der Gründung profilierten sich die meisten
auch heute noch für die Sammlung wichtigen Plakatgestalter der DDR
wie Helmut Brade, Feliks Büttner, Karl-Heinz Drescher, Bernd Frank,
Erhard Grüttner, Rudolf Grüttner, Gruppe Plus, Heinz Handschick,
Otto Kummert, Volker Pfüller, Gert Wunderlich. Später hinzu
kamen Jürgen Haufe, Hubert Riedel, Andreas Wallat, Lex Drewinski,
Günther Kieser, Uwe Loesch, Holger Matthies, Klaus Staeck u. v. a.
Neben der Beobachtung der zeitgenössischen Plakatentwicklung konnte
auch eine kleine Kollektion früher deutscher Plakate erworben werden
- Arbeiten u. a. von Ludwig Hohlwein, Julius Klinger, Edmund Edel, Carl
Moos, Paul Simmel.

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