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DIESELKRAFTWERK
Historie. Denkmalwert
Das Gebäude Dieselkraftwerk zeichnet sich als ein von seinem bauhistorischen Wert im Land Brandenburg einzigartiges Industriegebäude aus - ein spätexpressionistisches bis neusachliches Ensemble, das von dem auf Industriebau spezialisierten Architekten BDA Werner Issel, Berlin-Lichterfelde, konzipiert wurde.
Im Vergleich mit zeitgleicher Industriearchitektur wird die überregionale Bedeutung dieses im städtischen Gefüge situierten Ensembles offensichtlich.
Alle Außenfassaden sind mit einem nur 4,6 cm flachen Eisenklinker der früheren Ilse-Bergbau AG verblendet, die in toto eine sehr belebte von Rotblau bis Gelbbraun changierende Fläche ergeben. Diese Ausführung des Sichtmauerwerkes fügt das Gebäude harmonisch in die Parkanlage auf der Mühleninsel ein. Und die grüne Lage wiederum findet ihre Parallele in der inhaltlichen Museumsarbeit, die sich vorwiegend dem Themenkomplex von Landschaft/ Raum/ Natur/ Umwelt widmet
Finanzierung
Der Gesamtkostenrahmen des Projektes „Sanierung und Umbau des Dieselkraftwerkes Cottbus zum Kunstmuseum Dieselkraftwerk der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus“ liegt bei 8 Mio. EUR.
Finanzierung vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert / gefördert mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und mit Landesmitteln / sowie finanziert aus Eigenmitteln der Kommune Cottbus.
Der Bauherr ist die Stadt Cottbus.
Die Planungs- und Bauzeit erstreckte sich von 2004 bis 2008

Gestaltung der Tueren durch Paco Knoeller
2008
© Marlies Kross

Gesamtansicht
2008
© Marlies Kross
Baugeschichte
Eine ausführliche Dokumenmtation zur Baugeschichte des Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus finden Sie nachstehend.
Industriearchitektur im Wandel
Die Mühleninsel. Als Cottbuser Energiezelle
Baugeschichte
Kraftwerksbau - Funktional
Das Schalthaus
Architektur und Baustil
Ein Dieselkraftwerk für die Kunst
Lausitzer Industriekultur

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