DER BESONDERE
TIPP
Gemeinschaftsprojekte von Theater und Museum
Anmeldung für alle Projekte:
Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus
Anke Palme / Simone Fanninger / Tel 0355 494940 45
oder
Staatstheater Cottbus
Elke Dreko / Tel 0355 7824 148
1. Projekt / Baustile vergangener Zeiten
Das Jugendstilgebäude des Staatstheaters und "Neues Bauen" der 1920er
Jahre des Kunstmuseum Dieselkraftwerk im Vergleich
Grundstufe
Gemeinsam mit der Theaterpädagogin des Staatstheaters begeben sich
die Kinder auf die Spur des Jugendstils. Das Gebäude des Staatstheaters
sowie angrenzende Wohnhäuser lassen die Bauformen dieser Zeit deutlich
werden. Nach einer halbstündigen Pause geht es im Kunstmuseum Dieselkraftwerk
Cottbus weiter. Dort erforschen die Kinder den Industriebau aus den 1920er Jahren und finden so Unterschiede zum Jugendstil. Die Ergebnisse
fließen schließlich in die Werkstattarbeit ein. Jedes Kind
kann selbst eine Mosaikplatte mit Ton gestalten. Welche Ornamente und
Formen dabei verwendet werden, steht jedem frei.
Sekundarstufe
Auf die Spuren des Jugendstils begeben sich die Schüler beim Rundgang
durch das Große Haus des Staatstheaters. Die Jugendlichen erhalten
zu Beginn Informationen über diese Architekturrichtung, erfahren
aber auch, wo Jugendstil noch zu entdecken ist. (Programmhefte, Kostüme,
Gestaltung von Bühnenbildern etc.) Während der Veranstaltung
können die Schüler fotografieren, zeichnen u.ä., um sich
so eine Dokumentation zu erstellen. Am Amtsteich wartet der
architektonisch bemerkenswerte Klinkerbau des Kunstmuseum Dieselkraftwerk
Cottbus auf die Schüler.
Mit verschiedenen Forschungsaufträgen ziehen sie einen konkreten
Vergleich zum Jugendstil. Im Werkstattteil werden Detailskizzen von
einzelnen Fassadenelementen angefertigt oder aber auch in Ton geformt.
Dauer 2 - 3 Stunden
Geeignet ab Jahrgangsstufe 6

2. Projekt / Wenn Bilder lebendig werden
Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk und das Staatstheater Cottbus bieten gemeinsam ein Theaterprojekt an. Beide Einrichtungen repräsentieren die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus. Und da beide Partner aus unterschiedlichen künstlerischen Genres kommen, hat das Projekt auch zwei Gesichter. Zum einen geht es um drei konkrete Kunstwerke aus dem Museum. Diesen soll nach einer intensiven Betrachtung aber Leben eingehaucht werden. Und da kommt das Staatstheater mit dem darstellenden Spiel zum Zug. Drei Bilder werden auf völlig verschiedene Weise lebendig.
1. Bild Stefan Plenkers / Atelier mit Vogelkäfig
Zu sehen ist ein Raum. Er ist verlassen und doch spürt man deutlich, wer sich vor kurzem darin bewegt hat. Die Schüler finden Personen, die im nächsten Moment den Raum mit Leben erfüllen. Kleine Szenen werden besprochen und umgesetzt. Zusätzlich sollen aber von anderen Schülern Geräusche ergänzt werden, die die Situation authentischer erscheinen lassen.
2. Bild Clemens Gröszer / Café Liolet
Zwei Frauen in einem Cafe. Beide sitzen an einem Tisch, doch in welchem Verhältnis stehen sie zueinander?
Auch hier versuchen die Schüler, die Situation zu erfassen. Sie überlegen sich Gesprächsthemen und studieren sie ein oder stellen sich die gleiche Szene in einer anderen Zeit vor.
3. Bild Karl-Heinz Adler / Lineaturen
Im Gegensatz zu den beiden anderen Bildern besteht hier das Kunstwerk aus lauter Linien. Hier geht es weniger darum, mit dem gesprochenen Wort das Bild zu interpretieren, sondern mit seinem Körper das Liniengeflecht im Raum zu erleben.
Grundstufe
Dauer 2 Stunden
Kosten EUR 3,00 pro Schüler
Sekundarstufe
Dauer 1,5 - 3 Stunden bzw. auch als Projekttag möglich
Kosten 1,5 - 2 Stunden EUR 3,00 pro Schüler / 3 Stunden EUR 3,50 pro Schüler

3. Projekt / Theaterplastik = Kunstplastik?
Das Staatstheater und das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus haben mehr Gemeinsamkeiten als man im ersten Moment denkt. Denn beide Häuser haben, neben einer außergewöhnlichen Architektur, ein gemeinsames Arbeitsfeld: die Plastik. Doch wie sieht das Verhältnis zwischen Theater- und Kunstplastik aus? Woraus bestehen beide? Wie und vor allem wozu werden sie gefertigt? Ist eine Theaterplastik so wertvoll wie eine Kunstplastik?
Spannende Fragen, die das neue Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Staatstheater und dem Kunstmuseum Dieselkraftwerk beantworten will.
Die Schüler werden mit der Kunstplastik im Museum in Berührung kommen. Einige Werke verdeutlichen die unterschiedliche Materialität der Kunstwerke und die unterschiedlichen Ausdrucksweisen der Bildhauer. In einem zweiten Teil geht es dann ins Staatstheater. Auch hier geht es um Fragen der Materialität, doch darüber hinaus vor allem um Funktionalität.
Je nach Zeit schließt sich ein praktischer Teil an, wo wahlweise der Schwerpunkt auf Kunst- oder Theaterplastik liegt. Bei der Kunstplastik wäre es die freie Gestaltung mit Ton, bei der Theaterplastik die Gestaltung einer Gussform und Ausgießen mit Gips.
Dauer ohne Praxis 2,5 Stunden
Dauer mit Praxis 3 - 4 Stunden
Kosten 4,00 EUR pro Schüler
Geeignet ab 4. Klasse
Änderungen vorbehalten


|