• dkw. Kunstmuseum
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AKTUELLES

Zirkuszauber
In der Kunst des 20. Jahrhunderts. Aus einer Privatsammlung und der Sammlung des dkw.
6.5. - 20.8.2017


Die kunterbunte, wirbelnde Welt der Artisten, Clowns und exotischen Tierdressuren hat schon von früh an Maler und Grafiker in ihren Bann gezogen. Die von Stadt zu Stadt ziehende Truppe bot und bietet den Künstlern einen Fächer an Motiven, um nicht nur symbolisch ihre eigene Existenz am Rande der Gesellschaft zu spiegeln. Der Zirkus ist Entführung pur aus dem Grau des Alltags - Magie und Melancholie aber liegen dabei dicht nebeneinander. War es einerseits jene Manege voller Illusion und atemberaubender Kunststücke samt aberwitziger Clownerien, so erzeugt andererseits diese Kunstwelt auch genügend Stoff für die kritische Schau auf die Rolle des Künstlers und die gesellschaftlichen Verhältnisse. Demgemäß hängen in der Ausstellung farbenfrohe Blätter, etwa von Max Schwimmer oder Wilhelm Lachnit, neben dem "Traurigen Clown" von Bernhard Buffet oder der Grafikmappe von dem unbekannten Arminius Hasemann, die zwischen Verführung und Tod den Bogen der Kunststücke spannt. Die vor über 40 Jahren begonnene Sammlung von Wolfgang Finkbein umfasst heute gut 900 Werke; neben Malereien vor allem Arbeiten auf Papier, darunter etliche herausragende grafische Mappenwerke. Namhafte Künstler sind hier vertreten und die Aufzählung reicht von Max Beckmann über Marc Chagall, Erich Heckel, Harald Metzkes und Hans Ticha bis zu Pablo Picasso und Georges Rouault.

Mit gut 170 Arbeiten eröffnet die Präsentation im dkw. einen lebendigen Querschnitt durch diese einmalige Zirkus-Kunstsammlung.


dkw. extern. Die dkw.-Sammlung auf Reisen

Vom 13.5. bis 16.7.2017 präsentiert die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau in der Orangerie beim Schloss Georgium die vom dkw. konzipierten Ausstellungen

"Los desastres de la guerra / Die Schrecken des Krieges"
Francisco de Goya

und

"Keiner hat uns gesagt, ihr geht in die Hölle."
Fotografie und Grafik aus Dresden und Kobane. Robin Hinsch, Richard Peter sen., Wilhelm Rudolph".

Die im Herbst 2016 im dkw. gezeigten Ausstellungen stehen für ein gesellschaftspolitisches Verständnis von Kunst als ästhetischer Praxis ebenso wie der Kunstinstitution als Ort der kritischen Auseinandersetzung mit Wirklichkeit.
Wie kaum ein Künstler vor ihm hat Francisco de Goya seinen Bildserien ebenso wie seinen Einzelwerken eine schonungslose Gesellschaftskritik zugrunde gelegt. Vermittels kunsthistorisch und literarisch aufgeladener Bilder greift das Werk Goyas Themen und Probleme seiner Zeit auf. Der Zyklus "Die Schrecken des Krieges", entstanden im frühen 19. Jahrhundert, wird mit einer Gruppenausstellung verbunden, die Fotografie und Arbeiten auf Papier aus den Beständen des dkw. vorstellt. Jene Ausstellung unter dem Titel "Keiner hat uns gesagt, ihr geht in die Hölle" verknüpft Fotografien und Zeichnungen von Richard Peter sen. und Wilhelm Rudolph, die von den Kriegsverwüstungen Dresdens nach dem Zweiten Weltkrieg zeugen, mit Aufnahmen von Robin Hinsch, der 2015 die zerstörte syrische Stadt Kobane fotografiert hat. Als Verweis auf den Zusammenhang von Nationalismus und Krieg fungiert die Projektpräsentation "Rechtsruck", die die fotografische Dokumentation "Neonazis in Deutschland" von Ludwig Rauch vorstellt.

Mehr dazu auf der Website der Anhaltischen Gemäldegalerie

http://www.georgium.de/index.php?pid=68&state=page&action=default


Dauerleihgabe

Im Büro des Präsidenten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. DSc. h.c. Jörg Steinbach, werden zwei Kunstwerke aus den Beständen des dkw. als Dauerleihgabe präsentiert. Die beiden ausgewählten Gemälde stammen von Künstlern aus dem Land Brandenburg.
Es handelt sich dabei um die "Teichlandschaft" aus dem Jahre 1979 von Frank Merker (1944 - 2008) und um eine Arbeit der Künstlerin Rosemarie Schulze (*1952) mit dem Titel "Blick auf die Peitzer Teiche" von 1978.


(Änderungen und Ergänzungen vorbehalten/Stand 19.06.2017)

 


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