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AKTUELLES

Aktionsraum "Finde Mangan!"
Gemischtes Doppel III
Sugar & Zint
dkw. extern. Die dkw.-Sammlung auf Reisen

Aktionsraum "Finde Mangan!"
Künstlergruppe Mangan25
22.11.2014 - 18.01.2015


Mangan25 ist eine interdisziplinäre Künstlergruppe, die als gemeinsame Arbeitsvoraussetzung bereisbare Erfahrungsräume aufsucht. Ungewöhnliche Landschaften, schwer zugängliche Habitate und Expeditionen im Grenzbereich stehen im Fokus. Die Künstlergruppe, im Jahre 2004 gegründet, besteht heute aus sieben Mitgliedern: Peter Adler (Maler), Kai-Uwe Kohlschmidt (Autor und Komponist), Gordon Adler (Fotograf und Designer), Wolfgang Wagner (Schauspieler und Übersetzer), Momo Kohlschmidt (Schauspielerin und Sängerin), Arta Adler (Schauspielerin und Ärztin) sowie Isabel Neyses (Kamerafrau). Mangan25 begibt sich immer wieder neu auf Spurensuche. Der Nanga Parbat (2004) und die Wüste Namibias (2012) gehören ebenso zu den bisherigen Zielen, wie der Regenwald Venezuelas (2010) und Spitzbergen im Arktischen Ozean (2009). Die Künstler waren auf den Spuren Ludwig Leichhardts in der australischen Simpsonwüste (2008) und auf Flussexpedition im Grenzland von Neiße und Oder (2013).

Mangan 25 / Gordon Adler
Spitzbergen, 2009
Fotografie
© Gordon Adler
Mangan 25 / Gordon Adler
Spitzbergen, 2009
Fotografie
© Gordon Adler
Mangan 25 / Kai-Uwe Kohlschmidt
Spitzbergen, 2009
Fotografie
© Kai-Uwe Kohlschmidt
Mangan 25 / Kai-Uwe Kohlschmidt
Spitzbergen, 2009
Fotografie
© Kai-Uwe Kohlschmidt

Wiederkehrende Reisemotive sind die selbstbestimmte Erfahrung unter erschwerten Bedingungen: Das "Sich-Aussetzen" im Material, die Empirie, die Studie geschichtlicher Themen. Dabei entstehen unterschiedlichste künstlerische Äußerungen in Malerei, Videoart, Fotografie, Text, Hörspiel und Feature. Die vielgestaltigen Arbeitsergebnisse des zehnjährigen Zusammenwirkens der Künstlergruppe Mangan25 werden aus eben diesem Anlass erstmalig in einem gemeinsamen Aktionsraum im dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus ausgebreitet. Eine dynamische Schau, die mit Installation, Malerei und Skulptur, Text, Fotografie und Equipment lebendige Einblicke in die gruppenspezifischen Prozesse gibt und sich zugleich im Ausstellungszeitraum verwandelt, in dem die Künstler als Akteure vor Ort die "Bewegungen im Raum" in unterschiedlichster Form aufnehmen und weiterführen werden.


Gemischtes Doppel III: Anne Heinlein, Katrin von Lehmann
Stipendiaten 2012 + Kunst-Förderpreisträger 2013
des Landes Brandenburg
22.11.2014 - 18.01.2015


Bei beiden Künstlerinnen, die diesmal in Dialog miteinander treten, steht am Anfang der Arbeit die Recherche von Prozessen, die im Vergangenen liegen.
So suchte die Fotografin Anne Heinlein für ihre Serie "Wüstungen" Orte an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze auf, an denen bis in die 1980er Jahre Dörfer existierten. Von den Häusern und Gehöften, die von den DDR-Behörden zu Zeiten des Mauerbaus und der Grenzverstärkung enteignet und dem Erdboden gleichgemacht wurden, ist nichts geblieben. Die geschliffenen Dörfer sind gänzlich verschwunden und die Bilder zeigen nun stille menschenleere Landschaften.

Anne Heinlein
Zarrentin-Strangen, Kreis Hagenow/Mecklenburg-Vorpommern,
bebaut: 1911, gewüstet: 1972
Pigmentdruck, 2008
© Anne Heinlein
Anne Heinlein
Zarrentin-Strangen, Kreis Hagenow/Mecklenburg-Vorpommern,
bebaut: 1911, gewüstet: 1972
Pigmentdruck, 2008
© Anne Heinlein
Katrin von Lehmann
Visi-topia 1
Zeichnung, Perforation, 2014
Foto: Bernd Hiepe
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014
Katrin von Lehmann
Visi-topia 1
Zeichnung, Perforation, 2014
Foto: Bernd Hiepe
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Katrin von Lehmann ließ sich in ihrer gefalteten Pinselzeichnung "Die Feigenmauer aufdecken" vom Etatentwurf eines Hofgärtners aus dem 19. Jahrhundert inspirieren. Die Aufzeichnungen, die gärtnerische Tätigkeiten in der Orangerie und im Lustgarten von Sanssouci im Jahr 1834 auflisten, werden zum Ausgangspunkt der Arbeit. In der Zeichnung und im Faltprozess transformiert die Künstlerin das historische Dokument in eine neue Form und verweist auf die komplexen Zusammenhänge von Natur, Zeit und Raum.


Sugar & Zint. Fotografien von Alexander Janetzko
Buchpräsentation und Ausstellung
12.11. - 28.11.2014


Die Arbeit "Sugar & Zint" ist eine offene Bildserie und experimentelles Tagebuch - über Gerdy Zint. Seit 2009 fotografiert Alexander Janetzko den Berliner Schauspieler im beruflichen und privaten Leben.
In der Ausstellung sowie im gleichnamigen Buch wird der Betrachter im Unklaren gelassen, welche Bilder inszeniert sind, welche Aufnahmen die filmische Wirklichkeit bzw. den privaten Alltag des Protagonisten zeigen. Mittels der Fotografie entsteht eine eigene Wirklichkeit.

Alexander Janetzko
Aus: Sugar & Zint, Berlin 2011
S/W-Fotografie
© Alexander Janetzko
Alexander Janetzko
Aus: Sugar & Zint, Berlin 2011
S/W-Fotografie
© Alexander Janetzko

Das Buch wurde von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung finanziert und erschien 2014 im Sandsteinverlag in der Reihe "Signifikante Signaturen".


dkw. extern. Die dkw.-Sammlung auf Reisen

Die Ausstellung "Von Land (und Leuten). Aus der Sammlung des dkw.", die Anfang des Jahres in Cottbus zu sehen war, wird im Kunstverein Tiergarten vom 31.10. bis 7.12.2014 in Berlin präsentiert. Jene aus gut 100 Werken der dkw.-Sammlung bestehende Ausstellung widmet sich dem Themenkreis von landwirtschaftlicher Nutzung, des bäuerlichen Arbeitsmilieus und deren Einschreibung im Landschaftsbild. Diese großenteils bisher noch nicht gezeigten Fotografien und Arbeiten auf Papier von 25 Künstlerinnen und Künstlern stammen aus den Jahren 1927 - 1995.

Die Gemälde "U-Bahn Alexanderplatz" von Harald Metzkes und "Café Liolet" von Clemens Gröszer bereichern als Leihgabe die Ausstellung "Stadtbild / Kunstraum" (7.9. bis 11.1.2015) im Potsdam Museum.

Vom 14.10. bis zum 31.12.2014 präsentiert der Landtag Brandenburg unter dem Titel "eingeschlossen / ausgeschlossen" in seinem Foyer Arbeiten der Malerin Annemirl Bauer(1939 -1989). Das dkw. ist verantwortlich für die Realisierung dieser Schau und zeigt selbst von 06.12.2014 bis 18.01.2015 unter dem gleichen Titel ein Auswahl an Werken der Dissidentin und Künstlerin. Die Ausstellungen ergänzen sich gegenseitig und sind Vorzeichen einer umfassenden Präsentation des Werks Bauers, die das dkw. 2015 unter dem Titel "Ich möchte kein Gefangener im Käfig sein" im Programm hat.

Und seit dem Sommer befinden sich je eine Malerei von Norbert Schwontkowski und Hans Christoph als Dauerleihgaben im Büro des Gründungsbeauftragten der BTU Cottbus-Senftenberg.


(Änderungen vorbehalten)

 

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